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Raumfahrt knt on 22 Dec 2006

Kurven und Wellen

Die “Discovery” fliegt zur Zeit eine Kombination aus Wellen und S-Kurven, um die Geschwindigkeit weiter abzubremsen. Kurz vor der Landung übernimmt der Kommandant die Steuerung des Shuttles von Hand. Beim Aufsetzten der Hauptfahrwerke bremst ein Fallschirm das noch 346 Kilometer pro Stunde schnelle Shuttle ab. Die Nase des Shuttles mit dem Bugfahrwerk setzt einige Sekunden später bei einer Geschwindigkeit von 296 Stundenkilometer auf. Kurz danach wird der im Durchmesser zwölf Meter große Fallschirm abgeworfen.

Discovery im Orbit; Rechte: NASA
Raumfähre Discovery im Orbit

Raumfahrt knt on 22 Dec 2006

Für kurze Zeit bricht der Kontakt zum Boden ab

Die Discovery taucht jetzt in die dichteren Schichten der Atmosphäre ein. Für einige Zeit wird dabei der Kontakt zwischen der Discovery-Crew und dem Boden abbrechen. In dieser Zeit ist die Atmosphäre um die Raumfähre so heiß, dass die Gase ionisieren und ein Funkkontakt unmöglich ist.

Raumfahrt knt on 22 Dec 2006

Go for Kennedy Spacecenter

“Conditions for landing” - der Regen über Florida hat nachgelassen. Das Bodenteam hat soeben beschlossen, nun doch einen Landeanflug in Cape Canaveral zu wagen. Um 23.32 Uhr soll die Discovery landen.

Raumfahrt knt on 22 Dec 2006

Thomas Reiter will schnell wieder fit sein

Nach einem halben Jahr im All ist Thomas Reiter zuversichtlich, dass er sich schnell wieder an die Schwerkraft auf der Erde gewöhnen wird. “Ich hoffe, es wird diesmal nicht zu lange dauern, vielleicht drei oder vier Tage”, sagte er auf dem Rückflug zur Erde. “Ich habe viel und hart in der Weltraumstation dafür trainiert, mich dieses mal wieder normal zu fühlen, wieder gehen und hoffentlich sogar mit dem Joggen anfangen zu können. Ich bin sehr gespannt darauf, wie lange es diesmal dauern wird.”

Thoma Reiter auf der ISS; Rechte: dpa
Thomas Reiter auf der ISS

Astronauten werden nach ihrer Rückkehr zur Erde oft seekrank. Ihre Sinnesorgane haben sich an die Schwerelosigkeit, wo es kein unten und kein oben gibt, gewöhnt. Die Umstellung dauert ein paar Tage, auch durch Training können die Astronauten sie nicht beschleunigen. Außerdem staut sich das Blut in den ersten Tagen in den Beinen. Sie tragen in dieser Zeit Druckanzüge, die ähnlich wie Kompressen wirken.

Auch der deutsche Astronaut Hans Schlegel, der Thomas Reiter lange Jahre kennt, geht davon aus, dass er sehr gut mit der Umstellung zurechtkommt: “Thomas Reiter ist sehr fit. Es wird sich aber zeigen, ob er gleich am ersten Tag weite Wege gehen kann oder viel liegen muss.” Für Reiter stehe in Houston ein spezieller Stuhl bereit, den er bei Bedarf einfach zurückklappen kann. “Wenn die Schwerkraft mit einem G wieder wirksam wird, dann ist das wirklich eine physische Herausforderung. Aber im liegen ist es ganz gut auszuhalten”, so Hans Schlegel.

Mahlzeit auf der ISS
Discovery-Crew und Langzeitbesatzung auf der ISS bei einem gemeinsamen Mahl

Reiter wird vom ersten Tag an ein einem umfangreichen Rehabilitationsprogramm teilnehmen. “Er wird damit anfangen, dass er im Wasser läuft oder schwimmt, um sich wieder an die Belastungen zu gewöhnen”, so Schlegel. Nach fast einem halben Jahr im All haben sich vor allem seine Muskulatur und die Knochendichte zurückgebildet. Geplant ist, dass Thomas Reiter die Weihnachtsfeiertage im Kreise seiner Familie, die nach Houston gekommen ist, verbringen wird.

Raumfahrt knt on 22 Dec 2006

NASA hofft auf Wetterbesserung in Kalifornien

Anscheinend flaut der Wind über Kalifornien ab. Derzeit bereitet die NASA eine Landung um 23.27 Uhr auf dem Luftwaffenstützpunkt Edwards in Kalifornien vor.

Raumfahrt knt on 22 Dec 2006

Discovery dreht Ehrenrunde

Noch mindestens eine Ehrenrunde um die Erde muss die Crew der Raumfähre Discovery mit Thomas Reiter drehen. Wegen schlechtem Wetter kann das Spaceshuttle nicht wie ursprünglich geplant um 21.56 Uhr in Cape Canaveral im Bundesstaat Florida landen. Nächster Landetermin ist 23.27 Uhr auf dem Luftwaffenstützpunkt Edwards in Kalifornien oder auf dem Stützpunkt in White Sands in New Mexiko.

Erste Wahl für die NASA wäre in jedem Fall der Landeplatz in Kalifornien. Dort wurden allerdings starke Seitenwinde vorhergesagt. Aus diesem Grund hat die NASA zum ersten Mal seit 24 Jahren den Stützpunkt in White Sands wieder für eine Landung präpariert. Das Problem bei einer Landung in White Sands: Der feine Wüstendsand dringt in alle Ritzen des Shuttles, so dass es tagelang gereinigt werden muss. Sand beschädigte auch die Bremsen der Raumfähre Columbia, bei ihrer Landung im Jahr 1982. Außerdem ist ein Rücktransport des Shuttles aus New Mexiko erheblich aufwändiger als aus Kalifornien.

Normalerweise bleiben die US-Raumfähren einen Tag länger im All, wenn das Wetter in Florida oder Kalifornien für eine Landung ungeeignet ist. Bei dieser Mission geht der Crew aber so langsam der Sauerstoff aus: Die NASA nutzte schon den Reservetag, der normalerweise für schlechte Wetterbedingungen eingeplant ist, um auf der Internationalen Raumstation ein klemmendes Sonnensegel zu reparieren.

MMORPG knt on 22 Dec 2006

Helden in die Powerplay

Dass Gamer wahre Multitalente sind, können Fans der Onlinerollenspiele City of Heroes und City of Villains ab sofort einmal mehr beweisen: Zusammen mit dem Games Magazin PC Powerplay schreibt NCsoft einen Design-Contest aus. Wer mitmachen will, kreiert eine ganzseitige Anzeige für City of Villains und City of Heroes - dem glücklichen Gewinner sowie dem Zweitplatzierten winkt der Abdruck der Anzeige in der PC Powerplay 3/2007.

MMORPG knt on 22 Dec 2006

Age of Conan

Während das heiß ersehnte MMORPG für den PC im 2. Quartal 2007 erwartet wird, dürfen sich Besitzer der XBox 360 ebenfalls freuen: Funcom hat bestätigt mit der Entwicklung für die Konsole zu beginnen. Nähere Details und Erscheinungstermin dazu stehen aber noch aus.

NASA News knt on 22 Dec 2006

Wissenschaftler sagen einen starken Sonnenzyklus voraus

Die Hinweise verdichten sich: Der nächste Sonnenzyklus wird ein sehr starker werden.

ESA News knt on 22 Dec 2006

ESA-Astronautenduo wohlbehalten zurück auf der Erde

ESA PR 49-2006. Mit der Landung des US-Raumtransporters „Discovery“ heute um 23.32 Uhr MEZ in Cape Canaveral, Florida, ging eine der bisher kompliziertesten ISS-Montagemissionen zu Ende. Die Raumfähre brachte außerdem die ESA-Astronauten Christer Fuglesang und Thomas Reiter zur Erde zurück.

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