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MMORPG knt on 28 Mar 2007

Spieletest: Bounty Bay Online - Mäßiges Seefahrer-Erlebnis

Das Online-Rollenspiel Bounty Bay Online ist bereits auf dem chinesischen Markt sehr erfolgreich und wurde über Yusho/Frogster nach Deutschland geholt. Der Titel enttäuscht jedoch durch wenig motivierende Spielinhalte, lieblose Grafik, unvollständige Übersetzungen und auf Dauer unangenehme Musikuntermalung. (MMORPG, Spieletest)

ESA News knt on 28 Mar 2007

Vertrag über kleine GEO-Plattform unterzeichnet

Am 28. März gab die Europäische Weltraumorganisation in Berlin offiziell die Unterzeichnung eines Rahmenvertrags über 100 Millionen Euro mit dem deutschen Raumfahrtunternehmen OHB für die Entwicklung einer Plattform für Missionen mit kleinen geostationären Telekommunikationssatelliten bekannt.

MMORPG knt on 27 Mar 2007

Guild Wars 2 und neue Erweiterung angekündigt

Spielepublisher NCsoft und Spielestudio ArenaNet arbeiten am Nachfolger ihres Online-Spiels Guild Wars. Noch ist allerdings Guild Wars 2 nicht so weit, zuvor kommt für den 2005 eingeführten Vorgänger noch die Erweiterung “Guild Wars: Eye of the North”. (Guild Wars, MMORPG)

ESA News knt on 26 Mar 2007

Start des ISS-Transporters ATV nach intensiven Tests im Herbst 2007

Mit „Jules Verne“ startet demnächst der erste von fünf unbemannten ATV-Raumtransportern der ESA (ATV = Automated Transfer Vehicle). Die Endmontage ist abgeschlossen und das Raumfahrzeug flugbereit. Der Jungfernflug soll – nach einer umfassenden dreijährigen Testphase – im zweiten Halbjahr 2007 erfolgen.

ESA News knt on 20 Mar 2007

Erste Animationen der Treibhausgasverteilung - mit Envisat SCIAMACHY-Daten

Mithilfe von Daten, die das SCIAMACHY-Instrument an Bord des ESA-Satelliten Envisat im Verlauf von drei Jahren erfasst hat, erstellten Wissenschaftler die ersten Filmanimationen, die die globale Verteilung der wichtigsten beiden, den Klimawandel verursachenden Treibhausgase Kohlendioxid und Methan zeigen.

MMORPG knt on 19 Mar 2007

Vorschau: Turbines storylastiges Herr der Ringe Online

Codemasters lud vor einigen Tagen zu einer Vorab-Präsentation von Turbines kommendem Online-Rollenspiel “Herr der Ringe Online - Die Schatten von Angmar” nach Hamburg. Golem.de war vor Ort und konnte sich anschließend anhand der geschlossenen Beta einen ersten Eindruck zum vielversprechenden Titel machen. (MMORPG)

NASA News knt on 16 Mar 2007

ISS Status Report: SS07-13

The Expedition 14 crew was busy this week moving trash into the ISS Progress 23 cargo ship, installing a new window on the space station and preparing for upcoming missions to the station.

Raumfahrt knt on 15 Mar 2007

Gefrorener Ozean auf dem Mars

Der Mars hat an seinem Südpol ein Meer aus Eis. Diese Eisschicht ist so groß, dass sie beim Abschmelzen den gesamten Planeten etwa elf Meter hoch mit Wasser bedecken würde. Das hat jetzt ein internationales Forscherteam herausgefunden, das die Daten der Radarantenne MARSIS auf der europäischen Raumsonde Mars Express auswertet. Bereits im November hatten Forscher ebenfalls mit den Daten der MARSIS-Antenne (Mars Advanced Radar for Subsurface and Ionospheric Sounding) eine Eisdicke in ähnlicher Größe am Nordpol des Mars nachweisen können.

Mars, aufgenommen von der Kometensonde Rosetta, Rechte: ESA
Weiße Häubchen des Roten Planeten sind riesige Eisschilde

Dass sich an den beiden Polkappen riesige Eisschilde befinden, wissen die Marsforscher schon lange. Neu ist, dass sie mit der Radarantenne messen können, wie mächtig das Eis ist. “Mit den langwelligen Radarstrahlen können wir zum ersten Mal in den Boden des Mars eindringen, und zwar bis zu sieben Kilometer tief”, sagt Prof. Peter Edenhofer von der Ruhr-Universität Bochum. Mit den Messergebnissen konnten die Forscher berechnen, dass das Volumen der Südpol-Ablagerung etwa 1,6 Millionen Kubikkilometer beträgt. Das entspricht zwei Dritteln des Grönlandeises. Außerdem konnten sie nachweisen, dass es sich bei dem Eis um die Polkappen um nahezu reines Wassereis handelt und nicht, wie immer wieder vermutet wurde, um CO2-Eis. Der Elektrotechniker und Radarspezialist Peter Edenhofer hat an der Entwicklung des neuartigen Instruments und an der Auswertung der Daten mitgearbeitet. Im Forscherteam sind außerdem Wissenschaftler vom Jet Propulsion Institut in Kalifornien und vom Max-Planck-Institut in Katlenburg-Lindau (Niedersachsen).

Mars Express  mit ausgefahrenen Radarantennen
Insgesammt 40 Meter lang ist das Radarinstrument

“Die Arbeit mit dem Marsantennen war spannend wie ein Kriminalroman”, blickt Edenhofer zurück. Zunächst mussten die Forscher fast ein Jahr lang bangen, bis die ESA die für die Reise zum Mars zusammengeklappten jeweils 20 Meter langen Radarantennen überhaupt ausfahren ließ. Computersimulationen auf der Erde hatten ergeben, dass die Antennen beim Ausfahren schwingen, abknicken und die Raumsonde beschädigen könnten.

Aber dieses Worst-Case-Szenario blieb aus, die Antennen gingen in Betrieb und auf die Forscher kam die Auswertung riesiger Datenmengen zu. Keine ganz leichte Aufgabe, denn die niederfrequenten Radarstrahlen von 1,3 - 5,5 Megahertz, was Wellenlängen zwischen 5 - 22 m entspricht, dringen zwar tief in den Marsboden ein, ergeben aber nur eine geringe räumliche Auflösung. “Das ist einfach das Grundproblem, wenn man tief in den Boden blicken möchte, man muss bei den Messungen einen Kompromiss finden”, sagt Edenhofer.

Immerhin sind die Daten so detailgenau, dass die Forscher herausgefunden haben, dass es am Fuß der Eismassen keinen Schmelzwasserbereich gibt. Experten hatten vermutet, dass das Wasser dort aufgrund des hohen Drucks durch die Eismassen flüssig sein könnte. Außerdem haben sie im Marsuntergrund alte, mittlerweile verschüttete Krater und Flussläufe entdeckt. Wasser im Untergrund des Roten Planeten abseits der Polkappen konnte das Instrument nach bislang 300 Marsumrundungen noch nicht aufspüren. Aber Edenhofer hält das für durchaus noch möglich: “Es besteht noch immer die Erwartung, dass wir auch in Gebieten, die weiter vom Pol entfernt sind, Wasser entdecken werden.”

ESA: Mars Express radar gauges water quantity around Mars’ south pole (auf englisch)

ESA: Mars Express macht interessante Entdeckung unter der Mars-Oberfläche


Institut für Hochfrequenztechnik der Ruhr-Uni Bochum

ESA News knt on 15 Mar 2007

2057 - Unser Leben in der Zukunft

Wer würde nicht gern wissen, wie unsere Welt in 50 Jahren aussehen wird oder zumindest erfahren wie Zukunftsforscher sie sich im Jahre 2057 vorstellen? ZDF und arte werden in den kommenden drei Wochen eine Ko-Produktion mit dem Discovery Channel ausstrahlen, die den Fokus auf die vor uns liegenden Herausforderungen setzt.

ESA News knt on 15 Mar 2007

Mars Express-Radar misst Wassermenge am Marssüdpol

Das am Marssüdpol in gefrorenen Schichten eingelagerte Wasser entspricht einer Menge, die im aufgetauten Zustand den gesamten Planeten mit einer 11 m tiefen flüssigen Schicht überziehen würde.

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