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ESA News knt on 31 May 2007

Abenteuer Raumfahrt: Space Camp 2007

ORBITALL, das Raumfahrtzentrum der besonderen Art in Berlin, lädt zu einem einwöchigen Astronautentraining nach Berlin ein. 20 Jugendliche können vom 28. Juli bis zum 4. August Spannung, Spaß und jede Menge Astro-Highlights erleben. Das erste Space Camp wird von Experten der Raumfahrtagenturen Europas und Deutschlands, ESA und DLR, sowie der Firma EADS, unterstützt.

MMORPG knt on 31 May 2007

Warhammer Online: Europäische Beta-Tester gesucht

Die France-Telecom-Tochter GOA hat nun die europäische Website zu “Warhammer Online: Age of Reckoning” gestartet. Spieler können sich dort nun auch für die geschlossene europäische Beta-Testphase des von EA Mythic entwickelten Online-Rollenspiels bewerben. (MMORPG)

ESA News knt on 31 May 2007

Raumfahrtfeierlichkeiten mit der ESA in Paris

Am 15. Juni findet ab 21.30 Uhr auf dem Pariser Trocadéro-Platz die Veranstaltung „Paris fête l’espace“ (Paris feiert die Raumfahrt) statt.

NASA News knt on 31 May 2007

Administrator’s Statement on NPR Press Release

“NASA is the world’s preeminent organization in the study of Earth,” said NASA Administrator Michael Griffin. ” . . . we are proud of our role and I believe we do it well.”

NASA News knt on 31 May 2007

NASA, 13 Space Agencies Release Exploration Strategy Framework

NASA and 13 space agencies from around the world are releasing the latest product of their Global Exploration Strategy discussions.

NASA News knt on 31 May 2007

ISS Status Report: SS07-29

Two International Space Station cosmonauts stepped outside Wednesday for a 5-hour, 25-minute spacewalk, installing Service Module Debris Protection panels and rerouting a Global Positioning System antenna cable.

NASA News knt on 31 May 2007

NASA Gives “Go” for Space Shuttle Launch

On Thursday, NASA senior managers selected June 8 as the official launch date for Space Shuttle Atlantis. Commander Rick Sturckow and his six crewmates are scheduled to lift off at 7:38 p.m. EDT on the STS-117 mission to the International Space Station.

ESA News knt on 30 May 2007

Pariser Luft- und Raumfahrtmesse 2007: Mit der ESA von der Erde … zur Erde

Vom 18. bis 24. Juni findet auf dem Flughafen Le Bourget die 47. Pariser Luft- und Raumfahrtausstellung statt. Den fast 2 000 Teilnehmern und voraussichtlich über 200 000 Besuchern steht ein außergewöhnliches Ereignis bevor. In diesem für die Raumfahrt weltweit bedeutenden Jahr ist auch die ESA wieder in Le Bourget vertreten und wird die Besucher dort auf eine virtuelle Reise der besonderen Art mitnehmen.

Raumfahrt knt on 30 May 2007

Zittern um den Flug ins All

Seit Jahren arbeitet Stefan Schael von der RWTH Aachen zusammen mit 500 Wissenschaftlern aus aller Welt an einem milliardenteuren Forschungsgerät. Jetzt müssen die Forscher bangen, denn die NASA hat den Transport zur ISS gestrichen.


Fotos Der Blick ins All im Juni

Weltraumforscher brauchen einen langen Atem. Seit über zehn Jahren arbeitet Prof. Stefan Schael mit seinem Team an der RWTH Aachen an einem Teilchendetektor, der energiereiche Teilchen im All aufspüren kann. Jetzt braucht Stefan Schael auch noch gute Nerven. Denn ob der Alpha Magnetic Spectrometer (AMS) wie geplant 2009 seine Arbeit auf der Internationalen Raumstation (ISS) aufnehmen kann, steht derzeit buchstäblich in den Sternen. NASA-Direktor Michael Griffin hat bei den noch verbleibenden Shuttle-Flügen zur ISS das fast 7.000 Kilogramm schwere AMS-Forschungsgerät gar nicht mehr auf seiner Liste.

Computergrafik: AMS an der ISS; Rechte: NASA
Bisher nur auf Computergrafiken Wirklichkeit: AMS an der ISS

Kein Geld mehr für das Gemeinschaftsprojekt ISS

Eine Entwicklung, die vor über zehn Jahren, als die Forscher mit ihrem Grundlagenexperiment begannen, niemand ahnte. Ein Spaceshuttle nach dem anderen startete damals ins All und es gab keinen Grund, die Zusage der NASA, das Forschungsgerät ins All zu transportieren, in Frage zu stellen. Bis zum Absturz der Columbia im Jahr 2003. Seither fliegen die Spaceshuttles nur noch sehr eingeschränkt und die NASA hat die Stilllegung ihrer Shuttle-Flotte bis 2010 angekündigt. Nur noch 15 Mal will die NASA mit den Spaceshuttles ins All starten und dabei ausschließlich die ISS fertig stellen. Hinzu kommt, dass die USA, unter ihrem Präsidenten George W. Bush, nur noch wenig Interesse am internationalen Projekt ISS zeigen. Bush erklärte vielmehr 2004, dass die USA in Zukunft den Mond und unseren Nachbarplaneten Mars erforschen wollen, wenn möglich im Alleingang. Für das Gemeinschaftsprojekt ISS soll die NASA nur noch so viel Geld wie unbedingt notwendig ausgeben. “Ob wir fliegen oder nicht, wird sich auf der politischen Ebene entscheiden”, glaubt Stefan Schael daher.

Ihr Projekt aufgeben wollen die Wissenschaftler natürlich nicht. Jetzt erst recht, sagt sich Stefan Schael, der Projektleiter des deutschen AMS-Beitrages ist: “Ein internationales Projekt von dieser Größenordnung geht wahrscheinlich nie ohne Probleme über die Bühne. Ein gewisses Durchhaltevermögen gehört dazu.” Hoffnung macht ihm die Tatsache, dass auch bei der NASA 40 Ingenieure für das Grundlagenexperiment AMS arbeiten, die ihre Arbeit bisher noch nicht einstellen mussten. So ganz hat die NASA das Projekt offenbar selbst noch nicht aufgegeben.

Spaceshuttle Atlantis; Rechte: dpa
Nur das Spaceshuttle kann AMS ins All bringen

Auf der Suche nach den großen Unbekannten im All

Mit dem AMS, wenn es einmal auf der ISS montiert sein sollte, hoffen die Physiker auf bahnbrechende Entdeckungen. “Der Detektor könnte erstmals Dunkle Materie finden und bestimmen, was sie tatsächlich ist.” Konkrete Vorhersagen seien aber schwierig, denn noch nie haben Forscher auch nur ein Teilchen von der rätselhaften Materie aufgespürt, von der sie vermuten, dass sie 25 Prozent der Gesamtenergie im Universum ausmacht.

Und noch einen großen Unbekannten, die Anti-Materie, soll das Forschungsgerät erwischen: “Damit könnten wir dann endlich die Frage beantworten, warum es uns überhaupt gibt.” Denn eigentlich, so Schael, hätten sich nach dem Urknall Materie und Anti-Materie gegenseitig vernichten müssen. “Aber vielleicht wurden sie ja räumlich getrennt und es gibt ganz Bereiche im Universum, die aus Antimaterie bestehen.”

Aufspüren wollen die Forscher die exotischen Teilchen, in dem sie ihre Ladung, Masse und Einflugrichtung bestimmen. Ein Messgerät dafür haben die Forscher am physikalischen Institut der RWTH Aachen gemeinsam mit ihren Kollegen vom Institut für Experimentelle Physik in Karlsruhe entwickelt. Deutschland übernimmt etwa fünf Prozent der Investitionskosten für das insgesamt fast 1,5 Milliarden Dollar teure Forschungsprojekt. Vergeben wurden die Gelder vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Hoffen auf einen Platz im Bauch des Shuttles

Sollte sich an den derzeitigen Plänen der NASA nichts ändern, müsste das groß angelegte Experiment tatsächlich auf unbestimmte Zeit am Boden bleiben, denn eine andere Fluggelegenheit gibt es nicht: “Das Gerät ist nur für den relativ sanften Shuttle-Start ausgelegt, ein Start in einer anderen Rakete kommt für uns aus technischen Gründen nicht in Frage”, sagt Stefan Schael. Er und seine Kollegen wollen ihre Arbeit aber auf jeden Fall zu Ende bringen: “Wir werden unser Experiment Ende 2008 am Kennedy Space Center abliefern”, sagt Schael und hofft, dass es 2009 doch noch in den riesigen Laderaum eines Spaceshuttles geladen wird.

Der Sternenhimmel im Mai

Das AMS-Experiment am physikalischen Institut der RWTH Aachen

NASA: Vorbereitungen zum Start der Atlantis am 8. Juni

ESA News knt on 30 May 2007

Observatorien auf der Erde unterstützen Venus Express

Dank der ESA-Raumsonde Venus Express entdecken Wissenschaftler neue und bedeutende Details über unseren nächsten Nachbarplaneten. Jetzt soll eine koordinierte, bodengestützte Beobachtungskampagne die wachsende Informationssammlung über die Natur der Venus-Atmosphäre weiter bereichern und die Daten aus dem All in einen umfassenderen Gesamtkontext stellen.

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