ESA News knt on 28 Nov 2008
GMES-Satellitensystem: verbesserte Lebensqualität dank Umweltbeobachtung
Effektiver Schutz vor Naturkatastrophen ist nur durch die koordinierte Beobachtung der Umwelt möglich. Vor allem Satelliten liefern uns die Informationen, die wir benötigen, um auf Notfälle wie Waldbrände oder Überschwemmungen schnell zu reagieren. Eine neue europäische Initiative wird die vorhandenen Erdbeobachtungssysteme in einer globalen Organisation zusammenfassen: Das GMES-Projekt.
Die Entscheidung ist der Jury nicht leichtgefallen. Innerhalb weniger Wochen nach Beginn des Wettbewerbs gingen bei der ESA mehr als 2000 Zeichnungen von Grundschülern ein, die alle wollten, dass der ESA-Astronaut Frank De Winne ein T-Shirt mit dem von ihnen gemalten Bild im Weltraum trägt. Heute freut sich die ESA, die Namen der drei Gewinner bekannt geben zu können.
Vom 20. bis zum 22. Januar 2009 findet am Europäischen Weltraumtechnologiezentrum ESTEC in Noordwijk der 2. Europäische CubeSat-Workshop statt. Im Mittelpunkt der vom ESA Education Office organisierten Veranstaltung stehen die für den VEGA-Jungfernflug ausgewählten Satelliten-Nutzlasten sowie die ESA-Langzeitstrategie für Mitfluggelegenheiten von CubeSats.
Im Rahmen einer neuen Initiative zum Ausbau ihrer Kommunikation mit der Öffentlichkeit unter Nutzung der modernsten sozialen Medien eröffnet die Europäische Raumfahrtagentur eine eigene YouTube-Site.
„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen“ steht im Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (Universal Declaration of Human Rights – UDHR).
Dank der Unterstützung durch einen von der britischen Regierung und der ESA geförderten Technologietransfer gelang einem Unternehmen aus Großbritannien die Entwicklung eines Geräts zur Entdeckung und Identifikation von radioaktivem Material, das - mit konventionellem Sprengstoff vermischt - in „schmutzigen Bomben“ enthalten ist. Das Gerät basiert auf dem beim Astronomiesatelliten Integral der ESA eingesetzten Gammastrahlenteleskop.
Acht Teams aus sechs Ländern beteiligten sich am Endausscheid des Lunar Robotics Challenge auf der spanischen Ferieninsel Teneriffa. Die ESA hat erstmals Studenten europäischer Universitäten eingeladen, mit selbst entworfenen Robotern für künftige Mondmissionen in den Wettstreit zu treten.
Vom Entstehen ganzer Sterne und Planeten sieht die Wissenschaft bisher nur die Abfallprodukte – riesige Staubwolken im All. Ein neues europäisches Teleskop namens Herschel soll einen Blick dahinter möglich machen. Ein weiteres Teleskop – Planck – soll einen Rückblick in die Jugendjahre unseres Universums erlauben.
Walter Flury, einer der weltweit renommiertesten Spezialisten auf dem Gebiet der Erforschung von Weltraummüll, ist zum Ehrenmitglied der Schweizerischen Raumfahrt-Vereinigung SRV ernannt worden.