Lyrik & Chaos knt on 09 Mar 2006 02:08 pm
Pappel Wind
oder wie wärs mit diesem greulichestem aller weisen:
der wind biegt sie..die pappel wiegt sie..sie singt sie winkt mit ihren ästen…sie langt..verlangt, erreicht ,deinen hut und schwingt ihn empor zur sonnenglut…der hut verbrennt in flocken zertrennt segelt die asche herrab, herrab auf euer haupt um dort zu ruhn von abenteuer und ruhm.
der wind der sing…die pappel klingt..die trommel dröhnt im tack..dem kind dem rinnt die träne geschwind die backen herrab sie rollt..die trolle sie wollen dem kind..geschwind das olle spielzeug nicht lassen drum wird es sie ewiglich hassen. der wind der ringt mit den wolken.. er bauscht sie er knauscht sie er zieht sie er treibt sie und jagt sie mit freude auf seinem wagen aus purem nichts durch die lüfte
die pappel die alte steht fest gewurzelt und trotzt dem wind in seinem närischen spiel…sanft neigt sie ihr haupt mal dort hin mal hier her, als würde sie den kopf schütteln über das närische kind. Die trolle unter den wurzeln der pappel juckt das alles nicht..sie haben das spielzeug und freun sich daran. die erde die gute lässt alles mit sich geschehn sie läst ihre kinder kommen und gehn…sie bietet ihnen platz und hält die luft sie nimmt sie auf in ihre tiefe gruft und hebt sie empor zum sonnenlicht ins schwarze dunkle des ewigen nichts. doch irgendwo dort im nirgendwo ist ganz bestimmt ein kleiner floh und denkts sich ach der meister spinnt…so sollte er lieber stroh dazu nehmen als dem armen floh den filz zu stehlen lol
der meister jedoch hat sein bild fertig gemalt und es an eine wand gehängt…dort ist es verschmolzen mit seinem inventar und kaum noch streif ein gedanke sein werk immerda.<-wegen des reimes <- doch da der meister schon lange fertig war weiss niemand im bilde mehr wo er den war…nicht gesehen hat man seinen pinselstrich seid hunderttausendjahren nicht…das bild an der wand wird bleicher und bleicher und wird zum schluss…