Stockfinstere Nacht. Der Regen trommelt auf das Dach. Die Fackeln spucken Qualm und Ruß in den kleinen Schankraum. Müde dreht sich der Alkohol in den Köpfen der Holzfäller, die sich mit langgezogenen Worten ihrer Taten rühmen. Im Morgengraun werden sie vergessen sein. Drei Zwerge und ein Mann ereifern sich beim Würfelspiel, der Mann verliert.

Stockfinstere Nacht. Der Regen trommelt auf das Dach. Die Tür wird aufgerissen; panisch bricht der Waldwind in den Raum. Ängstlich verziehen sich die heldenhaften Taten, die Rauchringe und der Metdunst in die hinterste Ecke des Raumes. Der Blick der Holzfäller klährt sich und sie sehen einen schnaufenden Mann der sich erschöpft gegen die Tür stemmt. “Meurik!” Der Mann hebt seinen Blick und die Holfäller sehen in Meurik’s Augen Altes Blut, Feuer, Qual, Neues Blut und Tot.

Stockfinstere Nacht. Der Regen trommelt auf das Dach. “Meurik?” - “Orks, zwanzig oder dreißig” keucht Meurik ” mit ‘nem Rudel Wölfen; oben am Schafswipfel.” - “Haben Sie dich gesehn?” Meurik nickt “Nicht gleich; haben irgendeins ihrer Rituale gemacht -Das Weib schürte das Feuer, links und recht von ihr hockten Wölfe. Schlangen hingen ihr wie Haare vom kahlen Schädel. Dann hat sie was gebrüllt und ein Orks kamen zu ihr. Er kniete nieder.” - Meurik läßt sich auf den Boden plumpsen - “Der Mond kam gerade hinter dem wipfel vor, da schnitt der Ork sich das Ohr ab und die Wölfe fraßen es aus seiner Hand. Grüner Nebel strömte aus den Händen des Weibes und der Ork wuchs und wuchs. Feuer brach aus seiner Haut und alle grölten und schrien. Der Ork ist war drei Mann hoch, sein Atem war Rauch und seine Worte ließen Fichten zu Asche zerfallen.

Stockfinstere Nacht. Der Regen trommelt auf das Dach. Die Axt des Orks spaltete die Tür mit einem Schlag. Meurik springt auf, stolpert, stürzt. 2 Orks stürmen durch die Tür, reißen den Rahmen mit sich. Meurik ist ihnen nur ein plötzliches fallen lassen der mächtigen Axt wert. Ein Ohrenbetäubender Krach und die Hütte steht in lodernden Flammen, erstickende Nebel senken sich nieder und lähmen die Glieder. Nach eine halbe Minute sinnloser Gewalt, hat das Blut der Menschen die Ruhe gefunden im Boden zu versickern..

Stockfinstere Nacht. Der Regen tropft von dem Fell des Wolfes. Leichten Schrittes trottet er neben dem Ork her. Es geht nach Hause zum warmen Feuer. Der Sklave hält sicher schon das Futter bereit. Wenn nicht..nun ja.